{"id":3932,"date":"2012-05-11T13:27:59","date_gmt":"2012-05-11T11:27:59","guid":{"rendered":"http:\/\/foto-passion.com\/?page_id=3932"},"modified":"2012-05-11T14:01:02","modified_gmt":"2012-05-11T12:01:02","slug":"reisebericht-texas-2004","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/foto-passion.com\/?page_id=3932","title":{"rendered":"Reisebericht Texas 2004"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Texas &#8211; New Mexiko &#8211; Arizona<\/span><\/span><\/h5>\n<h5 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">vom 12.Oktober bis 5. November 2004<\/span><\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Dienstag, 12.10.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Frankfurt &#8211; Charlotte &#8211; Housten<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Endlich um 11:00 Uhr nach mehreren Sicherheitschecks starten wir mit US Airways ab Frankfurt in Richtung Charlotte. Um 13:55 Uhr Ortszeit stehen wir in Charlotte auf dem Flughafen und schon wieder beim Sicherheitscheck, nachdem uns die wie immer unfreundliche &#8211; Einwanderungsbeh\u00f6rde mit Bild und zwei Fingerabdr\u00fccken in ihrem Computer verewigt hat. Anders als in Deutschland ist nur der Geruch (nein, es sind nicht die Schuhe, die auch durchleuchtet werden!). Es riecht lecker nach Zimt und erinnert mich sofort an San Diego, Strand und Cinnamon-Rolls. So machen wir uns als erstes auf die Suche nach der Quelle des Dufts und unsere erste Tat in USA besteht im Vernichten einer warmen leckers\u00fc\u00dfen Zimtschnecke. Saugut und saugemein f\u00fcr die Figur. Aber daf\u00fcr teilen wir uns eine, denn irgendwie was &#8222;Richtiges&#8220; zu Essen muss auch noch in den Magen. Also noch schnell eine kleine Pizza f\u00fcr 2. Die hat so viel Fett, dass sie auch zwei satt macht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Nach 3 Stunden rumlungern geht es dann endlich weiter nach Housten. In dem Flieger scheinen wir die einzigen Touris zu sein. Na egal. Der Service des Inlandfluges ist mal wieder bescheiden, daf\u00fcr erleben wir einen grandiosen Sonnenuntergang und endlich das riesige, unendlich erscheinende Lichtermeer von Housten. Oh Gott! &#8211; Ja, in Texas ist eben alles ein bisschen gr\u00f6sser. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Jetzt machen wir uns auf die Suche nach der Mietwagenfirma Alamo. Es ist gar kein Problem, den Chuttle-Bus zu finden. Es ist super organisiert und geht reibungslos. Wenig sp\u00e4ter halten wir bereits die Schl\u00fcssel f\u00fcr ein Auto in der Hand und k\u00f6nnen uns auf dem riesigen \u00fcberdachten Parkplatz ein Auto aussuchen. Wir entscheiden uns f\u00fcr einen goldenen GM &#8211; extranobel und nagelneu. Er hat gerade mal 10 Meilen auf dem Tacho und riecht auch noch ganz neu. Nachdem wir das Auto noch eine Weile beschnuppert haben verstauen wir unser Gep\u00e4ck problemlos im Kofferraum und dann wird es so richtig spannend. Auf zum Highway 8 und auf den Weg zu unserem vorgebuchten Motel 6. Der Stadtplan, den wir haben, ist f\u00fcr den A&#8230; und wir lernen gleich, uns an die Dimensionen hier zu gew\u00f6hnen. Nach ca. 1 Stunde Fahrt haben wir ca. \u00bc des Au\u00dfenrings von Housten bew\u00e4ltigt und unser Motel gefunden. Voller Stolz auf unser gut funktionierendes &#8211; personifiziertes &#8211; GPS fallen wir nach 27 Stunden mit lahmen R\u00fccken tot ins Bett und schlafen wie die Murmeltiere. (&#8222;Essen k\u00f6nnen wir morgen und leben auch!)&#8220; Immerhin haben wir heute 2 Zeitzonen \u00fcberschritten und wurden mit 3 Zeitverschiebungen konfrontiert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Das Motel 6 ist nat\u00fcrlich nicht ausgebucht, kostet 45,62 $, sieht von Au\u00dfen schlechter aus als die Zimmer sind und ist relativ ruhig.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Mittwoch, 13.10.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Housten &#8211; Galveston &#8211; Freeport\/Clute<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Wir sind um 5:00 Uhr hellwach (Klar, jetzt w\u00e4re Mittag!). Nach dem Umpacken unserer Fotoausr\u00fcstung machen wir uns auf Futtersuche.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Um 7:00 Uhr ist es noch immer stockdunkel und wenig los. Nur die Stare scheinen hier eine Demo abzuhalten, sitzen \u00fcberall auf den Strom und Telegrafenleitungen und unterhalten sich lautstark. Im Motel gibt es zwar Kaffee, mehr aber auch nicht. Doch Denny`s ist gleich nebenan und so haben wir ein lecker deftiges Fr\u00fchst\u00fcck &#8211; so richtig amerikanisch. So gegen 8:00 Uhr wird es hell und wir nehmen den Highway 8 Richtung Galveston &#8211; zusammen mit dem \u00fcbrigen Berufsverkehr. Das Wetter ist nicht gerade toll. Es ist bew\u00f6lkt, aber mit 22 \u00b0C warm.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">So langsam ermessen wir unterwegs, dass Housten eben auch ein bisschen gr\u00f6\u00dfer ist. Jetzt sind wir schon 45 km in Richtung K\u00fcste gefahren und sind noch immer nicht aus der Stadt heraus.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Endlich in Galveston angekommen, machen wir einen kurzen Fotostop am Bishop Palast und unternehmen einen Strandspaziergang. Den Muscheln kann ich zwar widerstehen, aber der Oberkieferzahn eines Wei\u00dfhaies muss mit. Dann beginnt es endg\u00fcltig zu regnen und sieht auch nicht so aus, als ob es so schnell wieder aufh\u00f6ren will. Es ist keine Freude, da auszusteigen. Zwar ist der Stadtkern h\u00fcbsch renoviert, aber eine Stadtbesichtigung rund ums Carre\u00e9 muss reichen. Heute machen wir auch die erste Bekanntschaft mit kleinen gemeinen Stechm\u00fccken. Den werde ich morgen aber den Appetit verderben. (Ich kann ja nicht ahnen, dass die in ihrer Not auch Autan-Touris fressen!)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Ach ja, Seafood ist hier angesagt. Da kommt auch schon der Hunger und wir essen am Pier 19 bei Joe`s lecker Fisch und Shrimps. Beinah bleibt uns ja das Essen im Hals stecken: vor uns tummeln sich Pelikane, Silber- und Purpurreiher, Komorane und anderes Getier auf n\u00e4chster Distanz. Doch die Sonne l\u00e4sst sich nur noch mal kurz blicken &#8211; so als ob sie sagen will &#8211; &#8222;so sch\u00f6n kann das hier bei Sonne sein&#8220; &#8211; und dann regnet es sich ein.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Der Weg weiter Richtung S\u00fcden ist schwer zu finden und als wir endlich in Jamaica Beach vorbeifahren und die vielen h\u00fcbschen Strandh\u00e4user auf hohen Stelzen bestaunen, haben wir eine Plattfu\u00df. Klasse, und das bei str\u00f6mendem Regen. Zum Gl\u00fcck ist in 500 m eine Tankstelle, wo Uwe den Notreifen wenigstens halbwegs trockenen Hemdes wechseln kann und wenigstens ist der Regen ja nicht kalt. Aber wir m\u00fcssen nun wieder zur\u00fcck nach Galveston in die Werkstatt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">In der Werkstatt stehen bzw. sitzen wir ca. 1 Stunde dumm rum, bis endlich klar ist, dass der Reifen aufgrund eines Produktionsfehlers kaputt gegangen ist und wir einen neuen bekommen (auf Kosten von Alamo versteht sich!). Noch immer bei str\u00f6mendem Regen setzen wir unsere Fahrt bis Freeport fort. Freeport ist Oilport und die vielen Lichter an den \u00d6lraffinierien sind schon ein toller Anblick. Endlich finden wir in Clute das Motel 6 (44,06 $) und checken ein. Kein Problem auch ohne Reservierung.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Donnerstag, 14.10.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Freeport &#8211; San Antonio 388 km<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Das Fr\u00fchst\u00fcck gibt es &#8211; na wo schon, wenn Denny`s gleich nebenan ist &#8211; eben dort. Ist aber auch saulecker (und saufett). Aber egal, gegen die meisten Amis sind wir eh Zahnstocher!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Gleich nebenan versorgen wir uns in der Touri-Info noch mit Infomaterial. Die Lady dort gibt sich echt M\u00fche mit uns und opfert sogar ihr eigenes Info-Magazin. \u00dcberhaupt sind bisher alle supernett. Im Walmart besorgen wir uns Wasser, Fr\u00fchst\u00fcckszutaten und Obst. Das Angebot ist echt umwerfend und wir haben unseren Spa\u00df, dass unser Wageninhalt so gar nicht amerikanisch &#8211; weil viel zu gesund &#8211; ist. Die Tatsache, dass in Texas alles ein bisschen gr\u00f6\u00dfer ist, setzt sich nat\u00fcrlich auch in den Superm\u00e4rkten fort und h\u00f6rt auch bei der Cola (mindestens 1 Gallon = 3 Liter) oder bei der Rolle Krepp auf. Drau\u00dfen k\u00f6nnen wir mit ansehen, was ein echter Gro\u00dfeinkauf ist. Zwei Frauen beladen gerade Mega-M\u00fclls\u00e4cke mit Eink\u00e4ufen, um diese dann auf der Ladefl\u00e4che eines Chevi zu verstauen. Die haben entweder 20 Kinder oder &#8211; was eher wahrscheinlich ist &#8211; eine Ranche, die nicht ganz so zentral liegt! Wir machen uns beim Anblick dieser Ladung so unsere Gedanken, ob wir vielleicht einer Naturkatastrophe entgegensehen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Nachdem der Regen heute keinen Zweifel l\u00e4sst, dass die Sonne keine Chance haben wird, beschliessen wir, von unserer Route abzuweichen und zuerst ins Landesinnere zu fahren. Wenige Meilen sp\u00e4ter zeigt sich, dass diese Entscheidung richtig war. Der Regen h\u00f6rt auf und die Sonne scheint endlich.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Die Fahrt bis San Antonio ist ziemlich unspektakul\u00e4r &#8211; von ein paar V\u00f6geln mit h\u00fcbschem langen Schwanz (Scissortailed flycatcher) und zwei kleinen Wasserschlangen mal abgesehen. Hier gibt es eine Farm an der anderen und jeder Besitz ist eingez\u00e4unt. Meist geh\u00f6rt zum Landbesitz ein oder mehrere Seen voller V\u00f6gel. F\u00fcr uns allerdings unerreichbar. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Kurz vor San Antonio die ersten \u00d6lpumpen und dann wieder ein Stra\u00dfennetz in Richtung City, das uns das F\u00fcrchten lehrt. Nur nicht nachdenken und den Weg Richtung Downtown gesucht.. Wir finden das Motel 6 relativ schnell (nur 1 x vorbeigefahren und dann eingekreist und sind beeindruckt, welch h\u00fcbsche Stadt das ist. Sie erinnert ein wenig an San Diego. Hier werden wir uns die n\u00e4chsten 2 Tage umsehen. (2 N\u00e4chte = 121,39 $)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Nach dem Einchecken erkunden wir noch zu Fu\u00df die Stadt. Der Market Square (Mexikanischer Markt) ist gleich um die Ecke und dann zum Riverwalk, den wir auch auf Anhieb finden. Es ist schon eine geniale Idee, die Flussufer so zu befestigen, dass man am Flu\u00df spazieren gehen und \u00fcberall in den angrenzenden Restaurants sitzen kann. Nach dem Besuch des Hard-Rock-Caffees essen wir in einem der gut besuchten Restaurants mexikanisch und g\u00f6nnen uns eine Margarita. So l\u00e4sst es sich leben!<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Freitag, 15.10.04\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 San Antonio<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Heute ist Stadtbesichtigung angesagt. Es ist wunderbar warm und sonnig und gleich um die Ecke ist eine Haltestelle der Streetcars, die als umgebaute alte Stra\u00dfenbahnwagen auf verschiedenen Routen die Sehensw\u00fcrdigkeiten anfahren. Mit einem Tagesticket f\u00fcr 3 $ k\u00f6nnen wir den ganzen Tag auf allen Routen fahren, beliebig ein- und aussteigen und so relativ bequem die Stadt erkunden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Wir lassen uns also die Stadt zeigen, besuchen die Sehensw\u00fcrdigkeiten und es bleibt auch noch Zeit zum Shoppen in der Rivermall, die ebenfalls mit in den Flusslauf integriert ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Nachdem wir alle Highlights dieser Stadt gesehen haben, geniessen wir noch einmal ein Essen am River im bunten Treiben und machen uns auf den Heimweg, um mit Stativ und Teleobjektiv bewaffnet, noch einige Nachtaufnahmen des Tower Life Buildings zu machen.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Samstag, 16.10.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 San Antonio &#8211; Del Rio &#8211; Amistad &#8211; Marathon &#8211; Alpine 618 km<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Ein Marathon bis Marathon und dann kein Bett. Das erste Mal stehen wir vor ausgebuchten Motels.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Heute morgen sind wir bei herrlichem Wetter in San Antonio gestartet und haben die Route Hw. 90 in Richtung Del Rio genommen. Die Fahrt ging z\u00fcgig &#8211; bis zum Rastplatz. Als wir dort feststellen, welche ungeahnte Vielfalt es hier an bunten V\u00f6geln und Schmetterlingen gibt, f\u00e4llt es uns recht schwer, die Weiterfahrt anzutreten. (H\u00e4tten wir da schon gewusst, dass wir nur hier den roten Kardinal, einen knallroten Vogel, sehen werden, h\u00e4tten wir wohl hier an der Stra\u00dfe geschlafen!) Del Rio selbst ist wirklich eher abschreckend und weil wir auch noch die Abfahrt verpasst haben, stehen wir pl\u00f6tzlich vor der mexikanischen Grenze. Dort wollten wir nun wirklich nicht hin, also schnell eine Kehrtwende. Da es noch nicht einmal 15:00 Uhr ist (30 \u00b0C) beschliessen wir, noch ein St\u00fcck bis zum &#8222;Amistad National Recreation Area&#8220;, einem Stausee zu fahren. Die Touri-Info ist viel versprechend aber wir m\u00fcssen sehr schnell entt\u00e4uscht feststellen, dass es<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">a) kaum einen Zugang zum Wasser gibt und wenn, dann gegen\u00fcber vom See,<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">b) \u00fcberall Jagdgebiet und damit zu rechnen ist, dass man wegen einem Vogel (g\u00fcnstigstenfalls) eine Kugel in den A&#8230; bekommt,<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">c) \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten hier nicht vorgesehen sind (au\u00dfer mit Camper).<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Also steuern wir den n\u00e4chsten Ort an. Da ist aber einer trostloser als der n\u00e4chste und die Gegend wird immer einsamer. \u00dcberhaupt l\u00e4uft hier jeder nur mit Tarnkleidung rum, es gibt Hochsitze und fahrbare Ansitze als Aufbauten f\u00fcr die Chevrolets und es scheint, die M\u00e4nner verbringen ihren Tag mit rumballern und Viecher erschie\u00dfen. Das Land ist ringsum eingez\u00e4unt und \u00fcberall stehen Hochsitze.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">So haben wir Comstock, Langtry, Dryden und Sanderson hinter uns gelassen. Hier sieht es \u00fcberall noch aus wie in Wild West und Marathon ist das erste kleine \u00d6rtchen, das ein bisschen attraktiver ist. Schade, dass hier aber dann auch zum Samstag Abend um 7:00 Uhr alles ausgebucht ist. \u00dcberall spielt Country-Musik (wie \u00fcbrigens sowieso aus jedem Auto) und es ist richtig was los.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Nun r\u00e4cht sich unser Getr\u00f6del von unterwegs. Ist aber auch &#8211; wenn \u00fcberall st\u00e4ndig was zum fotografieren rumsteht. Da stehen die Rehe seelenruhig an der Stra\u00dfe rum, Kojoten latschen durch die Pampa, wir trafen unseren ersten Roadrunner und diverse Geier, die sich am Stra\u00dfenrand ihre Mahlzeit abholen. Landschaftlich wechselte das Bild heute st\u00e4ndig und aus der flachen Gegend wurde gef\u00e4lliges Bergland. Schade nur, dass nun bei einem herrlichen Sonnenuntergang die Bettensuche erst einmal Vorrang hat. Parallel zum Hw. 90 begleitet uns die Eisenbahnlinie der Southern Pacifik, die bis San Francisco reicht und die G\u00fcterz\u00fcge haben gigantische Ausma\u00dfe. Ich z\u00e4hle einen Zug mit 130 Waggons.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Nachdem wir in Marathon keine \u00dcbernachtung mehr bekommen, mussten wir weiterfahren bis Alpine, um dort im Best Western (77,97 $) einzuchecken. Ein bisschen teurer, aber mit Fr\u00fchst\u00fcck &#8211; was man hier Fr\u00fchst\u00fcck nennt! Aber was tut man nicht alles f\u00fcr ein Bett. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Heute mussten wir unterwegs entsetzt feststellen, dass sich unser Handyempfang verabschiedet hat und auch hier in Alpine geht nix. Wir stecken in einem absoluten Funkloch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Daf\u00fcr kriegen wir Rehe, Specht, unseren ersten Roadrunner und Kojoten zu Gesicht.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Sonntag, 17.10.2004 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 Alpine &#8211; Big Bend National Park (Chisos Mounten) 285 km<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Punkt 7:00 Uhr treten wir zum Fr\u00fchst\u00fcck an. Ich kann nur kein Fr\u00fchst\u00fcck finden! OK, es gibt Toast mit Butter &#8211; macht auch satt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Mit Sonnenaufgang um 7:30 Uhr starten wir zum Big Bend NP und treffen unterwegs sogar unser erstes Longhorn (was auch in n\u00e4chster Zeit gar nicht so oft vorkommen wird!).<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Die Gegend wir immer einsamer; daf\u00fcr entsch\u00e4digen uns ein paar V\u00f6gel und Geier, die sich an einem Reh satt fressen, das die \u00dcberquerung der Stra\u00dfe nicht \u00fcberlebt hat. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Hier in der Gegend gr\u00fc\u00dft man sich von Auto zu Auto (vermutlich um zu zeigen, dass man noch lebt hinter dem Steuer), was anfangs etwas befremdlich wirkt, aber dann schnell in Routine \u00fcbergeht. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Wir erreichen den Big Bend NP in Study Buttle, dem A&#8230; der Welt, aber die Landschaft wird wieder bergiger und gr\u00fcner. Hier im Big Bend NP hat es wohl eine Inflation gegeben, denn nicht nur der Eintrittspreis war um 5 $ auf 15 $ gestiegen (was sich offenbar noch nicht mal bis zur Touri-Info nach Amistad rumgesprochen hatte). In der einzigen \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit im ganzen Park angekommen (Chisos Mountains Lodge), hatte man erst einmal f\u00fcr 1 Nacht eine \u00dcbernachtung f\u00fcr uns &#8211; die allerdings erst ab 4:00 Uhr und f\u00fcr stolze 92,72 $ zu beziehen ist. Bei unserer Ankunft ist es 11:00 Uhr, also gilt es erst einmal die Zeit bis zum einchecken zu \u00fcberbr\u00fccken. Auch f\u00fcr die zweite Nacht wird uns ein Zimmer reserviert, das aber mit auschecken und erneutem einchecken um 4:00 Uhr verbunden ist. Man ist hier nicht besonders flexible und auch nicht sehr freundlich. Naja, man hat das Monopol! Dagegen gibt es jede Menge freie Stellpl\u00e4tze f\u00fcr Camper. Das Fr\u00fchst\u00fcck kostet noch extra und f\u00fcr 6,25 $ &#8222;alll you can eat&#8220; sind wir dabei.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Es ist sch\u00f6nes Wetter, strahlender Sonnenschein und es gef\u00e4llt uns gar nicht, das Auto vollgepackt und mit allen Filmen stundenlang in der Sonne braten zu lassen. N\u00fctzt aber nix und so machen wir uns auf zu einer Wanderung zum &#8222;Lost Mine Trail&#8220;. Dort am Beginn des Wanderweges wartet gleich eine &#8222;B\u00e4renkiste&#8220; darauf, alle Essvorr\u00e4te einzulagern und ein Hinweisschild warnt, dass hier eine Begegnung mit B\u00e4ren m\u00f6glich ist und deshalb alles Essbare da bleiben sollte. Ok, wir verzichten auf`s Vesper, ich schlinge schleunigst meine Birne runter (hab schlie\u00dflich Schiss) und schleppe nur noch Hanutas (die ich l\u00e4ngst in den Tiefen meines Rucksacks vergessen habe) und eine T\u00fcte Bonbons mit mir rum. Ja und was ist eigentlich mit einem Bienenwachs-Lippenstift? Ich denke, B\u00e4ren stehen auf Bienenhonig? Nun gut, auch der leckre Fettstift hat nicht dazu beigetragen, dass wir auf dem Weg auch nur den Hauch eines B\u00e4ren getroffen haben. Nix B\u00e4r, nix Puma nix Panther und schon gar kein Bergl\u00f6we &#8211; ja noch nicht mal Handyempfang auf 2000 m! Die hatten wohl heute alle ihren freien Tag. Das einzige Highlight dieser Wanderung beschr\u00e4nkte sich auf eine Schlange, die am Wegesrand in der Sonne liegt und gar nicht daran dachte, sich vor uns in Sicherheit zu bringen. Noch nicht mal V\u00f6gle lassen sich so richtig blicken. Wie auch bei den vielen Leuten, die hier lang wandern.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Bei genauem Studium der Wanderkarte wird dann auch schnell klar, dass sich das Hauptgebiet auf 2 Wanderwege beschr\u00e4nkt und das Lager ist ausgebucht!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Der Bezug unseres Zimmers im Hoch-Preisbereich l\u00e4sst unsere Begeisterung \u00fcber Big Bend weiter absinken. Die Geb\u00e4udekomplexe sind 2-geschossige Holzbaracken aus Annodazumal &#8211; noch nicht mal mit K\u00fchlschrank, klein und so hellh\u00f6rig, dass man am besten vorher ank\u00fcndigt, dass man was sagen will, weil man sonst den Nachbarn reden h\u00f6rt. Wir sind gefrustet. Das ist irgendwie nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Der einzige Laden im Park (Basis-Shop im wahrsten Sinne des Wortes) gestattet uns wenigstens, Brot, Wiener und K\u00e4se als Hotdog gerollt, zum Abendessen, w\u00e4hrend wir uns mit dem Auto noch einmal auf den Weg Richtung Rio Grande aufmachen. Aber auch hier ist tierm\u00e4\u00dfig tote Hose und unseren Frust kann auch der Sonnenuntergang und die Tarantel auf der Stra\u00dfe nicht beheben. Gut, wir haben direkt im Lager 3 Rehe und einen Riesengrashopper mit roten Fl\u00fcgeln gesehen aber wir hatten uns einfach mehr versprochen und sind wohl mit den falschen Vorstellungen hier.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">So kehren wir von unserem Ausflug gegen 8:00 Uhr zur\u00fcck mit der Gewissheit, dass wir in diesem Lager nicht l\u00e4nger als 1 Nacht bleiben m\u00f6chten. Wenigstens schlafen wir gut und es herrscht eine g\u00f6ttliche Ruhe, wenn nur die Klimager\u00e4te der Nachbarn nicht w\u00e4ren, die aller 10 Minuten anlaufen. Man sollte sie verbieten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Unser tierisches Spektrum erstreckt sich heute \u00fcber Schuppenhuhn, Aasgeier, Rehe, Wespen, Raupe, Grashopper mit roten Fl\u00fcgeln, Roadrunner und eine Wachtelfamilie.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Montag, 18.10.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Big Bend NP &#8211; Alpine &#8211; Fort Davis &#8211; Kent &#8211; Van Horn 370 km <\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">P\u00fcnktlich um 7:00 Uhr marschieren wir zum &#8222;all you can eat&#8220;-Fr\u00fchst\u00fcck. Darauf kannst Du aber wetten! Schon wieder Lageratmosph\u00e4re in dem gro\u00dfen Speisesaal und unweigerlich f\u00fchle ich mich an FDJ-Lager-Zeiten erinnert. Noch bevor wir uns setzen, haben wir schon Kaffee. Gut, das Buffettangebot kann sich sehen lassen und ist f\u00fcr amerikanische Verh\u00e4ltnisse wirklich \u00fcppig. Von R\u00f6stis, W\u00fcrstchen, R\u00fchrei, Speck und Obst sollten wir satt werden. Mit jedem neuen Teller, den wir holen, wird die Lady ein wenig k\u00fchler, aber das ist egal und diese Grundlage h\u00e4lt eine Weile an, bis wir wieder in der Zivilisation sind.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Eigentlich wollten wir heute fr\u00fch noch etwas wandern, doch dann haben wir beschlossen, doch noch die andere Tour bis zum Rio Grande zu fahren, da angeblich an den Strassen die Chance Tiere bzw. sogar Bergl\u00f6wen zu sehen, wohl am gr\u00f6\u00dften sein soll. Doch schon wieder haben die hier was gegen uns &#8211; der &#8222;Old Maverick-Trail&#8220; ist gesperrt &#8211; warum auch immer. Ok, dann eben nicht. Der Ausgang nach Alpine ist gleich neben der Kreuzung und so fahren wir &#8211; wenn auch leider die gleiche Route &#8211; wieder zur\u00fcck nach Alpine und von dort weiter zum Fort Davis, wo wir gegen 13:30 Uhr ankommen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Fort Davis wurde 1854 errichtet zum Schutz der Siedler vor den Apachen und liegt h\u00fcbsch eingebettet in den Davis Mountains. Der Eintritt von 3 $ pro Person stimmt zwar auch nicht mehr mit den Angaben im Reisef\u00fchrer \u00fcberein, ist aber noch relativ human. Teile des Forts sind restauriert und originalgetreu eingerichtet und p\u00fcnktlich um 14:00 Uhr ist ein Aufmarsch der berittenen Kavallerie angesagt. Die im Innenhof hinterlassenen Pferder\u00fcckst\u00e4nde lie\u00dfen ja schon gewisse Zweifel \u00fcber die Gr\u00f6\u00dfe dieser &#8222;Heeres&#8220; zu, aber was uns dann geboten wird, \u00fcbertrifft unsere Erwartungen &#8211; und nicht nur unsere! Auf einem exakten Zeitplan, den wir zusammen mit unseren Tickets erhielten, k\u00f6nnen wir minutengenau die Abfolge der einzelnen Handlungen nachvollziehen. Schnell wird klar, wieso. Die ganze &#8222;Show&#8220; wird uns rein akustisch \u00fcber Lautsprecher geboten! Nach der 150-Jahrfeier des Forts am 09.10.04 muss das reichen! Reingefallen! Dennoch ist das Fort absolut sehenswert und vermittelt einen guten Eindruck von der damaligen Lebensweise. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Wir setzen unsere Fahrt \u00fcber die Davis Mountains fort und sehen unterwegs so einiges an interessanten Tieren und Landschaft. Im Vorbeifahren k\u00f6nnen wir auch noch das riesige McDonalds-Observatorium bestaunen, das weit sichtbar auf der Bergkuppe mit silberner Kuppel gl\u00e4nzt und zu den weltgr\u00f6\u00dften Observatorien geh\u00f6rt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Als eine spa\u00dfige Einlage erweist sich die Stra\u00dfenf\u00fchrung durch einen Flu\u00df. Die Rohre unter der Stra\u00dfe sind verstopft und so hat der Flu\u00df eben die direkte Stra\u00dfen\u00fcberquerung gew\u00e4hlt. Flu\u00df oder Stra\u00dfe sieht man eben hier nicht so eng.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">In Kent angelangt nutzen wir den Hw. 10 bis Van Horn und checken dort im Motel 6 ein. Klein aber preiswert (51,51 $), k\u00f6nnen wir uns sogar noch einen Besuch bei McDonalds leisten, ehe wir ins Bett fallen. Doch halt &#8211; das wird nichts aus dem Bett. Umzug ist angesagt. Unser Zimmer hat eine Verbindungst\u00fcr und der Nachbar qualmt Zigarre (hustet zwar, als w\u00e4r`s seine Letzte, aber Hauptsache es schmeckt!). So, also wieder aufstehen und an die Arbeit, der Packer wird gebraucht. Das neue Zimmer ist zwar gr\u00f6\u00dfer, diente aber bisher als sichere Behausung f\u00fcr Spinnen und Friedhof f\u00fcr Kakerlaken. Na immerhin sind sie tot. das Licht im Klo ist defekt, aber sonst ist alles Bestens und die vielen toten Kakis strafe ich einfach mit Nichtbeachtung.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Daf\u00fcr haben wir heute allerhand Getier zu sehen bekommen, wie Roadrunner, wei\u00df gestreifte Rehe (keine Ahnung, zu welcher Gattung die geh\u00f6ren), Tarantel (wurde vor Reifentod bewahrt), wilde Truth\u00e4hne, gro\u00dfe Grashopper, Montezumah\u00fchnchen frisch aus der Maske, tote Diamant-Klapperschlange, 2 tote Stunks und Adler.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Dienstag, 19.10.2004 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 Van Horn &#8211; El Paso &#8211; White Sands &#8211; Alamogordo 440 km<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Van Horn, die ungastliche St\u00e4tte verlassen wir so gegen 9:00 Uhr, um auf dem Hw. 10 bis El Paso zu fahren. Unterwegs stoppen wir vor El Paso, um uns den Bauch mit leckeren Pancakes voll zu stopfen (wie treffend! &#8211; der Zuckerspiegel muss schlie\u00dflich gehalten werden) und statten einem Outlet mit Westernstiefeln und Jeans einen Besuch ab. Gut, die Stiefel aus Strau\u00dfenleder oder Schlangenhaut haben was &#8211; aber f\u00fcr Germany eben doch nicht so ganz geeignet. Ja und Mode haben die hier nicht. Hier ist Praktisches gefragt. Unsere Kreditkarte freut sich. \u00dcber El Paso liegt eine riesige Dunstglocke, die nicht gerade einladend wirkt. So machen wir die Stadtbesichtigung per Auto und fahren weiter Richtung White Sands. Wir verlassen Texas und mit \u00dcberschreiten der Grenze zu New Mexiko wird die Uhr um eine Stunde zur\u00fcckgestellt. Auch gut, ist der Tag eben l\u00e4nger und durcheinander sind wir eh. F\u00fcr kurze Zeit haben wir sogar Handyempfang. Mit dem \u00dcberqueren des San Augustin-Pass ist es damit dann wieder vorbei. Vor uns liegt eine riesige Ebene, die als Testgel\u00e4nde f\u00fcr Missiles-Raketen genutzt wird. rechts und links der Stra\u00dfe machen gro\u00dfe Warnschilder klar, dass man hier besser schleunigst weiterf\u00e4hrt um seinen Popo in Sicherheit zu bringen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Nach Passieren der x-ten Border-Control erreichen wir gegen 16:00 Uhr White Sands National Monuments und bereichern noch schnell unsere Sammlung an Vogelliteratur um ein weiteres Bestimmungsbuch. F\u00fcr 3 $ pro Person Eintritt k\u00f6nnen wir die Gipsd\u00fcnen besuchen und merken sehr schnell, dass man sich hier absolut frei bewegen kann. Die Zeit bis zum Sonnenuntergang reicht uns gerade mal f\u00fcr den kleinen Rundweg, daf\u00fcr haben wir die D\u00fcnen fast f\u00fcr uns allein. Vor Sonnenuntergang erreichen wir dann noch das Ende des befestigten Weges in der Mitte der D\u00fcnen und das Ganze mutet uns an wie im Winter. Herrlich wei\u00df, \u00fcberall D\u00fcnen &#8211; aber es ist nicht kalt!! Der Anblick ist \u00fcberw\u00e4ltigend und wir erklimmen schnell noch eine der besonders hohen D\u00fcnen, um einen recht spektakul\u00e4ren Sonnenuntergang zu erleben. Wir beschliessen, mit unserer 6 Tage g\u00fcltigen Eintrittskarte morgen noch einmal wiederzukommen, um das Naturspektakel so richtig ausgiebig zu genie\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Sobald die Sonne untergegangen ist, wird es schwer, sich in den D\u00fcnen zu orientieren und die Ausfahrt aus dem Park ist gar nicht so einfach zu finden. Inzwischen ist es 7:00 Uhr und es wird Zeit, dass wir uns ein Bett f\u00fcr die Nacht suchen. der n\u00e4chste Ort ist Alamogordo und der hat Motels in reicher Auswahl. Nach dem Dreckloch in Van Horn haben wir erst einmal die Nase voll von Motel 6 und g\u00f6nnen uns den Luxus von Best Western (133,92 $ f\u00fcr 2 N\u00e4chte). Es ist kein Problem, noch ein Zimmer zu bekommen und die Qualit\u00e4t ist gut. Essen f\u00e4llt allerdings jetzt aus; daf\u00fcr sind wir zu m\u00fcde &#8211; eine tolle Di\u00e4t, die uns nicht schaden kann bei den Zuckermengen, die man hier zwangsl\u00e4ufig zu sich nimmt.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Mittwoch, 20.10.2004 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 Alamogordo<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Um 6:00 Uhr stehen wir auf, so dass wir p\u00fcnktlich um 7:00 Uhr zum &#8222;Mega-Fr\u00fchst\u00fcck&#8220; antreten k\u00f6nnen. Es gibt schon kaum etwas Essbares, von dem man sich hier ern\u00e4hren k\u00f6nnte, aber diesen &#8222;Kaffee&#8220; habe ich in meinem Leben noch nicht getrunken. Schon allein die Bezeichnung f\u00fcr diese Br\u00fche ist ein Witz!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Z\u00fcgig machen wir uns noch einmal auf den Weg zu den wei\u00dfen D\u00fcnen, um sie bei morgendlichem Licht noch sch\u00f6n in Szene zu setzen. Es ist saukalt und 1 Jacke reicht nicht aus, so schlottere ich. Bis gegen 10:00 Uhr braucht es, dass es sich einigerma\u00dfen aufw\u00e4rmt und die Sonne endlich die Oberhand gewinnt. Tja, wir sind hier eben in der W\u00fcste. Daf\u00fcr ist es dann umso heftiger und bereits mittags haben wir genug Sonne abbekommen, dass wir den R\u00fcckzug antreten m\u00fcssen. Wir ziehen es gegen 13:00 Uhr vor, uns zur\u00fcckzuziehen und wollen gegen Abend noch einmal wiederkommen. Immerhin haben wir heute morgen viele Tierspuren im Sand gefunden und sogar eine kleine Eidechse entdeckt. Mehr ist hier tags\u00fcber au\u00dfer den Stinkk\u00e4fern nicht zu erwarten. Uwe untersucht noch ziemlich intensiv eine Spinne in ihrem Kokon an einer der Pflanzen. Erst sp\u00e4ter stellen wir fest, dass er mit einer (hochgiftigen) &#8222;schwarzen Witwe&#8220; gespielt hat.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Wir beschlie\u00dfen, uns erst einmal neue Lebensmittelvorr\u00e4te anzuschaffen und landen auf der Suche nach einem Supermarkt versehentlich in einer Mall. Bei &#8222;Maurice&#8220; finde ich endlich mal tragbare Klamotten und so wird ordentlich zugeschlagen. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Aber auch den Food-Markt finden wir noch und dort begr\u00fc\u00dfen uns lecker gegrillte &#8222;Gummiadler&#8220;, die buchst\u00e4blich darum betteln, unser Abendessen zu werden. Wir tun ihnen gern den Gefallen und einem Lemon-Pie als Nachtisch k\u00f6nnen wir auch nicht widerstehen (ja der Zuckerspiegel!). Aber nat\u00fcrlich versorgen wir uns auch reichlich mit roten s\u00fc\u00dfen Grapefruits und Orangen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Wie zu bef\u00fcrchten war, siegt am Ende des Tages die Tr\u00e4gheit und so machen wir nach dem Genuss von Gummiadler und Lemon-Pie die Reiseplanung f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage. Besser h\u00e4tten wir allerdings auf den Wetterbericht im TV verzichtet. Der redet von Schnee in Kalifornien und Regen f\u00fcr die anderen. Die irren sich hoffentlich! Heute Sonnenbrand und morgen Schnee und Tornados w\u00e4ren nicht so ganz unser Traum.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">\u00dcbrigens scheinen die M\u00fccken hier echt notleidend zu sein. Die fressen sogar Autan. Trotz konsequenten Einschmierens haben mich die Mistviecher regelm\u00e4\u00dfig attackiert und obwohl sie so klein sind, dass man sie kaum f\u00fcr voll nimmt, arbeiten sie \u00e4u\u00dferst aggressiv und man hat richtig lange was davon.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Sicher ist aber auch, dass wir hier in White Sands noch nicht das letzte Mal waren. Diese Gegend ist so faszinierend, dass man sich fotografisch wochenlang austoben k\u00f6nnte und im Gegensatz zu vielen Hotspots ist diese Gegend noch l\u00e4ngst nicht so bekannt und \u00fcberlaufen. Vermutlich liegt das aber auch an der etwas beschwerlichen Anreise.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Donnerstag, 21.10.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Alamogordo &#8211; Artesia &#8211; Carlsbad &#8211; White City 251 km<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Vorsichtshalber haben wir das n\u00e4chste Motel (Best Western-Inn) in White`s City gestern schon mal vorgebucht. Die Fahrt zieht sich gewaltig. Zuerst fahren wir durch den Lincoln National Forest, ein wundersch\u00f6n bewaldetes Hochplateau und dann \u00fcber die Ausl\u00e4ufer der Guadelupe Mountains. Diese Gegend ist gottverlassen und wir sind froh, endlich gegen 11:00 Uhr in Artesia zu sein auch wenn dieser Ort au\u00dfer \u00d6lpumpen und einer Raffinerie nicht wirklich viel zu bieten hat.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">In Carlsbad versorgen wir uns im Touri-Center noch schnell mit Infomaterial und fahren dann weiter nach White`s City. Dieser Ort ist der Hammer: Er besteht aus Tanke, Saloon, Kino, Souvenirshops und 2 Best-Western und der ganze Ort geh\u00f6rt der Familie White, den Nachfahren von dem Mann, der 1904 die H\u00f6hlen entdeckt hat. Dieses Monopol f\u00f6rdert nicht gerade die Kundenorientierung und Freundlichkeit und dementsprechend ist auch der Service. Man wei\u00df hier ganz genau, dass dieser Ort die einzige \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit im Umkreis von 50 Meilen hat. Der riesige Motelkomplex ist jedoch nur zu max. 10 % ausgebucht und so gelingt es uns, f\u00fcr die folgenden \u00dcbernachtungen sogar einen Sonderpreis auszuhandeln. Immerhin kostet die erste Nacht 96 $ (3 N\u00e4chte 260,29 $).<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Nach dem Einchecken um 13:00 Uhr beeilen wir uns, in die Caverns zu kommen, die hinter dem Ort liegen. Auch dort ist gl\u00fccklicherweise nicht viel los und wir k\u00f6nnen in Ruhe durch die endlosen und gigantischen H\u00f6hlenwandern. Besser w\u00e4re es zwar gewesen, sich noch ein Grubenlicht zu besorgen, damit man ordentlich sieht, aber das kann ja keiner ahnen. Au\u00dferhalb der Saison fahren die in den H\u00f6hlen nur mit halber Kraft bzw. halber Beleuchtung. Gut 1\/3 der Scheinwerfer sind ausgeschaltet und so kommen die gigantischen Tropfsteinformationen und Gesteinsgebilde gar nicht richtig zur Geltung. Echt Schade, aber dennoch ein gewaltiges und beeindruckendes Naturspektakel. In der H\u00f6hle herrschen konstant 13 \u00b0C, 95 % Luftfeuchte und die saubere Luft ist \u00e4u\u00dferst angenehm.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Wir verbringen fast 4 Stunden in der H\u00f6hle, bevor wir mit dem Aufzug aus 250 m wieder nach oben fahren. Typisch amerikanisch bzw. touristisch ist die Tatsache, dass zwar mit Licht gespart wird aber ein Souvenirshop, eine Bar und eine Imbissbude auch unter Tage nicht fehlen d\u00fcrfen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Wieder ans Tageslicht getreten, muss man sich erst ans Licht gew\u00f6hnen. Wir nutzen die Zeit bis zum Ausflug der Flederm\u00e4use zu einer kurzen Verschnauf- und Imbisspause. Schlie\u00dflich sind wir in den H\u00f6hlen 4 Meilen (6,4 km) gewandert. Ein \u00e4u\u00dferst zutrauliches &#8211; weil an Menschen gew\u00f6hntes Erdh\u00f6rnchen vertreibt uns die Zeit und frisst uns unsere Trauben weg.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Vorsichtshalber platzieren wir uns und unsere Kameras schon mal im &#8222;Amphittheater&#8220; f\u00fcr den Flug der Bats (mexikanische Bulldogflederm\u00e4use) am Eingang der H\u00f6hle. Es dauert auch nicht lange und wir haben neben uns die anderen &#8222;Profi&#8220;-Fotografen, die dann ihre Ausr\u00fcstung nach unserer positionieren. Muss ja bei uns echt so aussehen, als ob wir was davon verstehen (und die Bilder sieht ja zum Gl\u00fcck keiner!).<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Nach einer Weile, so gegen 17:30 Uhr beginnen die ersten Schw\u00e4rme von Flederm\u00e4usen auszufliegen und sich auf die Suche nach ihrem Abendessen zu machen. Millionen von Flederm\u00e4usen verlassen in gro\u00dfen Schw\u00e4rmen die H\u00f6hle und dieses lautlose Spektakel setzt sich 2 Stunden lang fort. Inzwischen ist es stockdunkel, aber die letzten haben die H\u00f6hle noch immer nicht verlassen. Es macht den Eindruck, als ob die Flederm\u00e4use sich in Gruppen sammeln und sich dann ein bestimmtes Gebiet vornehmen. Auf jeden Fall ist es ein beeindruckendes Erlebnis. Wir treten als Letzte den Heimweg an und fallen ziemlich m\u00fcde ins Bett.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Freitag, 22.10.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 White`s City 100 km<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Dank der absoluten Abgeschiedenheit in diesem Kaff haben wir wunderbar geschlafen. Hier muckst sich nichts. Erwartungsvoll streben wir um 7:15 Uhr unserem sehr reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck entgegen und schaffen eine ordentliche Tagesgrundlage.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Nach ca. 30-min\u00fctiger Fahrt (White`s City ist auch f\u00fcr den Besuch der Guadelupe Mountains der am n\u00e4chsten gelegene Ort) sind wir an der &#8222;Frijole Ranch&#8220; angelangt. Das Wetter macht heute keinen vertrauenserweckenden Eindruck und so schleppen wir auch noch unsere Regencapes mit durch die Pampa. Es weht ein sehr kalter Wind, von Tieren ist nat\u00fcrlich &#8211; mal wieder &#8211; keine Spur zu sehen und an das Fotografieren von Pflanzen braucht man bei dem Wind nicht mal zu denken. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Der Rundweg, f\u00fcr den ca. 2 Stunden Wanderzeit Zeit veranschlagt sind, bummeln wir den ganzen Tag &#8211; aber au\u00dfer 2 fetten Mega-Grashoppern und einem Erdh\u00f6rnchen bleibt uns die Fauna verschlossen. Nachmittags klart es gottseidank etwas auf und der Wind l\u00e4sst nach. Ok, wir sind an der frischen Luft und ausreichend geschafft. Auf dem Heimweg fahren wir noch schnell am Eingang des McKittrick-Canyon vorbei, um uns den eventuell f\u00fcr morgen vorzunehmen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Ansonsten ist heute Di\u00e4ttag. Au\u00dfer unserem Vesper unterwegs (in Form von Br\u00f6tchen, K\u00e4se, Wienerle, Karotten) bleibt f\u00fcr heute Abend nur Melone. Wir m\u00fcssen haushalten \ud83d\ude09<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Samstag, 23.10.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 White`s City<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">P\u00fcnktlich um 8:15 Uhr (8:00 Uhr \u00f6ffnet das Gate) sind wir am Ausgangspunkt unserer Wanderung zum McKittrick-Canyon bzw. zu dieser Grotte. 17 km Fu\u00dfmarsch stehen uns bevor und mal wieder ist es morgens saukalt. Bewappnet mit Schal (wozu hab ich mir den neu gekauft!) und 2 Jacken und bei strahlend blauem, wolkenlosem Himmel sind wir wild entschlossen, heute endlich Bergl\u00f6we, Puma und B\u00e4r zu finden. Immerhin Muledeers (hier die graue Version unserer Rehe nur mit gr\u00f6\u00dferen Ohren und ein bisschen kompakter &#8211; schlie\u00dflich sind wir hier in Amerika!) werden uns in Aussicht gestellt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Heute zum Wochenende ist auch zu dieser fr\u00fchen Zeit schon allerhand los und kaum einer ist ohne Foto unterwegs. Schlie\u00dflich verspricht das Tal die bunte Laubf\u00e4rbung von Kirschahorn, Erdbeerb\u00e4umen und anderen. So bewandern wir den ganzen weiten Weg und finden unterwegs gerade mal 1 Schmetterling, 2 bunte K\u00e4fer, 4 handzahme Rehe (Muledeers), 1 Specht, 4 Regenbogenforellen, 1 Libelle und ein bisschen buntes Laub. Ich bin total kaputt &#8211; aber das bin ich ja schon, wenn ich den Hinweg geschafft habe &#8211; halt Einweg-Tussi! Wenigstens war es ein sch\u00f6ner sonniger Tag und die Laubf\u00e4rbung ist auch wirklich sehr malerisch. Aber richtige Tiere haben wir auch wieder nicht gesehen. Daran hat noch nicht mal die abendliche Belagerung eines Wasserlochs was ge\u00e4ndert. Es ist nur saukalt und den Sonnenuntergang hab ich auch noch verpasst. So langsam denke ich, die haben gar keine richtigen Tiere!!!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">(Na gut, die Bilder sp\u00e4ter sprechen noch eine andere Sprache. Immerhin stimmten Licht und Farben dieser Gegend und es sind uns wirklich tolle Aufnahmen gelungen).<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Heute Abend planen wir noch schnell die Tour f\u00fcr morgen und \u00fcbermorgen ich tue mir noch das Haarewaschen an. Fazit: 1 ersoffenes Bad. Mit unserer Sauerstoffvergiftung werden wir sicherlich seelig schlummern.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Sonntag, 24.10.2004 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 White`s City &#8211; Monahanas &#8211; Fort Stockton &#8211; Sonora 541 km<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Nach reichhaltigem Fr\u00fchst\u00fcck brechen wir um 8:15 Uhr in White`City auf. Das Wetter ist sch\u00f6n und wir beschlie\u00dfen, Familie White nicht weiter zu sponsern, sondern die n\u00e4chste Tankstelle zu nehmen (kein Sprit war auf der ganzen Reise so teuer wie dort). Dieser Geiz erweist sich unterwegs dann aber doch als Nervenkitzel, denn die &#8222;Orte&#8220;, durch die wir fahren, bestehen aus Schrotthaufen und verfallenen H\u00e4usern und soweit das Auge reicht sieht man \u00d6lpumpen oder gar nichts. Nur diese Br\u00fche kann man schlecht in den Tank kippen. Pecos erl\u00f6st uns dann aus unserer Not. Noch mal gut gegangen und schon allein die Typen an der Tankstelle sind sehenswert!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Unterwegs treffen wir endlich mal auf einen Roadrunner, der neugierig genug ist, uns auch mal n\u00e4her zu besichtigen. Hoffentlich fallen die Bilder zur allgemeinen Zufriedenheit aus, denn so nah krieg ich sicherlich so schnell keinen wieder vor die Linse. Ich finde diese V\u00f6gel nur goldig.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Noch immer wird das Landschaftsbild von der \u00d6lf\u00f6rderung gepr\u00e4gt. \u00dcberall stehen \u00d6lpumpen, -tanks und Raffinerien. Von Pecos aus fahren wir weiter nach Monahanas. Dort finden wir mitten zwischen \u00d6lpumpen und -tanks eine 4000 acres gro\u00dfe Sandd\u00fcnenlandschaft mit feinstem Sand und jeder Menge kleiner Tiere. V\u00f6gel f\u00fchlen sich hier offenbar genauso wohl, wie viele kleine Nagetiere. Aber leider &#8211; viel mehr als ihre Fu\u00dfabdr\u00fccke bekommen wir auch hier bei unserer Stippvisite nicht zu sehen. Daf\u00fcr stellen wir fest, dass wir unterwegs einen kleinen Vogel ermordet haben. Er steckt noch im K\u00fchlergrill und sieht nicht mehr ganz gesund aus.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Unsere n\u00e4chste Station von Monahanas ist Fort Stockton. Dort steht die gr\u00f6\u00dfte Skulptur eines Roadrunners und au\u00dferdem ein weiteres Fort. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Ein bisschen verd\u00e4chtig war es ja schon, dass ich bisher nirgends ein Bild von Fort Stockton gesehen hatte. Wir haben das Fort sehr schnell gefunden und stehen dann aber ziemlich bl\u00f6d vor einer (fast) leeren Wiese mit gerade mal 4 Geb\u00e4uden bzw. -ruinen. Sonntags hat das Fort sowieso geschlossen und ein Blick in das Gerichtshaus l\u00e4sst schnell klar werden, dass wir hier nicht wirklich viel verpassen und Fort Davis nur noch schwer zu toppen ist. Das war also ein Flopp aber wenigstens den Roadrunner hatten sie extra frisch gestrichen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Nach dem Auff\u00fcllen unserer Lebensmittel-Notvorr\u00e4te (Uwe kauft schon vor lauter Hunger Doseneintopf und ist wild entschlossen, den auch kalt zu l\u00f6ffeln!) w\u00e4hlen wir den Hw. 10 um bis Sonora zu fahren. Zur Abwechslung nehmen wir mal ein Days Inn unter die Lupe und sind mit dem Ergebnis von Preis (70,18 $) und Leistung recht zufrieden. Freundlichkeit und Service gehen sogar soweit, dass wir nach dem Bezug des Zimmers telefonisch noch einmal befragt werden, ob alles zu unserer Zufriedenheit ist. Wo gibt es so was?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Dummerweise hat das in unmittelbarer N\u00e4he gelegene Steakhaus heute geschlossen und so bleibt nur Pizza-Hut. Gut, im Notfall ist der Teufel auch nicht w\u00e4hlerisch. Was uns dort erwartete, sprengte aber mal wieder unser Vorstellungsverm\u00f6gen. Gut, man h\u00e4tte sich an der Gr\u00f6\u00dfe der Tische ausrechnen k\u00f6nnen, was uns erwartet. Eine Pizza Medium jedenfalls h\u00e4tte locker f\u00fcr uns 2 gereicht und wir waren ausgehungert!! Dumm nur, dass der einzige Schnapsladen im Ort nat\u00fcrlich um die Zeit schon geschlossen hatte. Aber wir sind ja grad selber schuld, wenn wir uns nicht z\u00fcgeln k\u00f6nnen. Jedenfalls war das f\u00fcr Wochen meine letzte Pizza!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Morgen wollen wir noch die H\u00f6hlen von Sonora besichtigen und dann Richtung Del Rio fahren. Vielleicht gelingt es uns ja, dem Regen, der im Moment hier irgendwo h\u00e4ngt, aus dem Weg zu gehen. Bisher ist uns das ja ganz gut gelungen.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Montag, 25.10.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Sonora &#8211; Amistad &#8211; Del Rio 250 km<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Depremierend, heute morgen, p\u00fcnktlich zum Aufstehen sch\u00fcttet es aus allen Wolken mit Blitz und Donner und sieht aus, als ob es nie mehr sch\u00f6n werden wollte. Aber gut, wir sind ja flexibel.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Zuerst wollen wir noch in die Sonora-Caverns und m\u00fcssen daf\u00fcr 15 Meilen zur\u00fcckfahren. Dort angekommen sind wir die einzigen Besucher und als erstes wird uns klar gemacht, dass wir mit Rucksack und Stativ schon mal gar nicht in die H\u00f6hle d\u00fcrfen, da sie sehr klein und eng sei und einen Zoom br\u00e4uchten wir auch nicht, weil man an alles nah ran k\u00f6nnte. Wir sollten also unsere Ausr\u00fcstung im Auto lassen?! Das missf\u00e4llt uns schon mal ganz gewaltig. Aufpassen wollen sie auf unsere Sachen auch nicht. Aber der Hammer kommt gleich hinterher. F\u00fcr den Eintritt in diese private H\u00f6hle sind pro Person 20 $ also zusammen 40 $ f\u00e4llig. 20 Minuten dauert der Besuch der H\u00f6hle und das f\u00fcr diesen Preis. Ja sind denn dort Diamanten vergraben?? Uwe glaubt, er h\u00f6rt schlecht. Da wir aber nicht den dortigen Grund und Boden erwerben und auch nicht die ganze Familie ern\u00e4hren wollen, sondern eigentlich nur H\u00f6hle gucken wollten, verzichten wir dankend auf den Besuch der H\u00f6hle und ziehen wieder ab. Daf\u00fcr hat es dann gleich aufgeh\u00f6rt zu regnen und so haben wir der Old Town von Sonora noch einen kurzen Besuch abgestattet.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Da der Weg bis Del Rio nicht wirklich weit ist, lassen wir uns Zeit und fotografieren unterwegs noch ein bisschen V\u00f6gel und machen einen Umweg an den Amistad-Stausee. Dieser Stausee kann nur an 2 oder 3 Stellen direkt erreicht werden, da alles andere Privatland und wie immer eingez\u00e4unt ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Gl\u00fccklicherweise k\u00f6nnen wenigstens die V\u00f6gel \u00fcber Z\u00e4une fliegen. Endlich ist uns auch ein Monarchenfalter vor die Linse gekommen. So tr\u00f6deln wir noch am Stausee rum, bevor wir weiter nach Del Rio fahren und uns dort im Motel (40,67 ) einquartieren. Das Zimmer ist klein aber neu gestrichen und sogar mit neuer, moderner Duschzelle ausgestattet.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Zum K\u00fchlen gehen wir dann ins gegen\u00fcberliegende Shoppingcenter, denn die Schw\u00fcle ist ziemlich anstrengend. Entgegen unserer guten Vors\u00e4tze einer gesunden Ern\u00e4hrung erliegen wir dann doch der Werbung von &#8222;Appelbie&#8220; und stillen endlich unseren Hunger auf Steak.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Dienstag, 26.10.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Del Rio &#8211; Lardo 230 km<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Nicht schon wieder! P\u00fcnktlich zum Auto packen f\u00e4ngt der Regen wieder an und wenn es regnet, dann richtig. Es sch\u00fcttet wie aus Eimern und will gar nicht hell werden. So fahren wir direkt Richtung Laredo bis wir unterwegs am Wasser von einer Br\u00fccke aus einen Kingfisher sitzen sehen. Uwe bekommt fast einen Herzkasper vor Aufregung, aber so richtig zum fotografieren kommen wir nicht. Daf\u00fcr bekommen wir noch eine andere sehr bunte Vogelart (einen Schwefeltyrann) zu Gesicht. Leider haben wir bisher keine M\u00f6glichkeit gefunden, n\u00e4her an den Rio Grande heranzukommen, weil eben alles Privatbesitz und eingez\u00e4unt ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Die Fahrt bis Laredo zieht sich und es gibt kaum Abwechslung. Laredo ist mal wieder so eine Stadt, die nur aus Restaurants, Motels und Schnellimbi\u00df zu bestehen scheint. Wir checken im Motel 6 (58,13 $) ein &#8211; diesmal ist es supersauber &#8211; und fahren noch an den st\u00e4dtischen Stausee, der als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Dort finden wir nach 3 $ Eintritt zwar unendlich viele Schmetterlinge (Monarchenfalter und gelbe ich-wei\u00df-nicht-wer-ihr-seid-Flatterm\u00e4nner), aber der Wind weht so stark, dass man das fotografieren vergessen kann. Wir tun es trotzdem &#8211; die Filmindustrie will auch leben! Naja, wir begn\u00fcgen uns dann eher mit Kleinigkeiten wie Palmenbl\u00e4ttern und Harztropfen, die halten wenigstens ruhig. Bis zum Sonnenuntergang verbummeln wir uns am See und statten der, gegen\u00fcber dem Hotel liegenden Mall noch einen Schnellbesuch ab. Die schlie\u00dfen n\u00e4mlich gerade. Gut, das war mal wieder preiswert.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Abends probieren wir noch einen kalifornischen Zinfandel aus dem Supermarkt, der schon 2 Tage mitf\u00e4hrt. Aber nicht der Geschmack haut uns um, sondern eher die 13 %.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Mittwoch, 27.10.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Laredo &#8211; Corpus Christi 580 km<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Damit wir nicht das Gef\u00fchl haben, etwas verpasst zu haben, statten wir der Mall gegen\u00fcber p\u00fcnktlich um 9:00 Uhr noch einmal einen Besuch ab, um mal nach &#8222;New York&#8220; zu sehen. Die schlafen aber alle noch. Dann haben die &#8211; oder ich eben Pech gehabt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">So machen wir uns auf den Weg ins Rio Grande Tal. Nachdem wir 2 Wochen lang 2 h\u00fcbsch bunte Vogel-Landkarten spazieren gefahren haben, haben wir sie seit gestern sogar verstanden (oder liegt es daran, dass sie auch mal gelesen wurden!?). Es gibt Bird-Trails und unterwegs Hinweisschilder, wo man V\u00f6gel gucken kann. Klasse, h\u00e4tten wir mal eher danach schauen sollen. Allerdings &#8211; kleben die dort die V\u00f6gel auf den \u00c4sten fest; wissen die, dass sie genau dort zu sitzen haben??? Gut, jetzt sind wir voll dabei und Uwe hat was von Kingfisher gelesen. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir an einem Rastplatz steil den br\u00f6ckligen Abhang zum Rio Grande runterkraxeln. Das geht ungef\u00e4hr 500 m nach unten, \u00fcberall liegen Glasscherben und Weg ist auch keiner da. Frag mich unterwegs echt, ob wir noch alle Tassen im Schrank haben und bin sauer. Wie wollen wir mit der vollen Montur den Hang wieder hochkommen??? Auf dem Rastplatz steht ein Auto und eine junge Frau und ein M\u00e4dchen warten. Als wir uns auf den Weg machen wollen, warnt uns die Frau, dass der Weg sehr steil und das Tal wie ein Urwald sei &#8211; undurchdringlich, affenhei\u00df und schw\u00fcl. Wir haben im Auto 91 F = 35 \u00b0C. Supi! Mein Mann kehrt die H\u00f6rner raus und will da runter! Der Mann von der Tussi sei mit ihren beiden anderen Kindern da unten wegen Schmetterlingen. Also gut, wenn da Kinder runterkommen, muss es gehen. Mein &#8222;Kind&#8220; will auch da runter.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Nachdem wir irgendwie den Abstieg \u00fcber einen zweiten Weg (der erste f\u00fchrte direkt ins Krankenhaus!) geschafft haben, treffen wir dann auf den Schmetterlingsprofessor. Der sah aus wie Roger (unser britischer Freund) und k\u00f6nnte von Spitzwegs Bild sein. Originaler geht es nicht! Nachdem von seiner Seite klar ist, dass wir keine Gefahr f\u00fcr sein Leben darstellen, ist er auch ausgesprochen freundlich und gespr\u00e4chig. Im Klartext: ihm ging auch der A&#8230;, denn das Gebiet da unten ist echt hei\u00dfes Pflaster, weil dort wohl die Mexikaner versuchen, illegal ins Land einzuwandern. Na Klasse, da haut Dir dann noch einer eins auf die M\u00fctze, nur weil du zur falschen Zeit am falschen Platz bist und das alles wegen ein paar Flatterm\u00e4nnern! Ok, es waren wirklich tolle Exemplare dabei, die ich so vorher noch nie gesehen habe &#8211; vor allem in dieser Artenvielfalt nicht. Von daher hat sich der Weg schon gelohnt, aber fotografieren ist auch nicht der Hit &#8211; weil den Flatterm\u00e4nnern war es auch zu warm und da flattern die halt und denken nicht dran, sich bei 40 \u00b0C einfach hinzusetzen und austrocknen zu lassen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">\u00dcbrigens sitzen V\u00f6gel bei 40 \u00b0C auch am Rio Grande nicht einfach am Ufer auf einem Ast &#8211; gut sichtbar mit perfektem Hintergrund nat\u00fcrlich &#8211; und warten, dass endlich zwei bekloppte M\u00f6chtegern-Naturfotografen kommen und sie endlich knipsen. Aber wir haben am Ufer des Rio Grande gestanden, durch ein paar \u00c4ste geguckt und Mann hatte seinen Willen. \u00dcbrigens war dies im Nachhinein der einzige direkte Kontakt mit dem Rio Grande! T\u00fcchtige Dreckbr\u00fche \u00fcbrigens.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Der Schmetterlingsprofessor hatte noch lange nicht genug &#8211; wir dagegen schon und beim Aufstieg auf halber H\u00f6he hat Uwe sich dann noch mit einem Roadrunner bekannt gemacht. Das nette Tierchen ist zu nah, um es zu fotografieren! Wahrscheinlich hatte der bei der Hitze auch keinen Bock mehr wegzurennen und hat gedacht ihr k\u00f6nnt mich mal&#8230;. Ich bin dagegen fast einem Hitzeschlag nahe und heilfroh, wieder auf dem Rastplatz und im Wind zu stehen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Dieses &#8211; unser erstes Erlebnis mit der Bird-Trail-Karte &#8211; hat auch meinen etwas euphorischen Obervogel-Foto-Mann etwas ern\u00fcchtern lassen und wir haben dann auf weitere Zwischenstopps dieser Art verzichtet. Nachdem wir vormittags die Zeit etwas vertr\u00f6delt haben, wollen wir wenigstens bis McAllen fahren, um dort am n\u00e4chsten Morgen das &#8222;Santa Anna National Wildlife-Refuge&#8220; zu besuchen. Mission, McAllen und Pharr sowie die weiteren folgenden Orte reihen sich nahtlos aneinander und entweder gibt es kein Ortsschild, oder wir haben es im Schilderirrgarten verpasst. Jedenfalls finden wir uns pl\u00f6tzlich in La Feria wieder, bereits weit hinter der Abfahrt zum &#8222;Santa Anna National Wildlife-Refuge&#8220;. Umzudrehen haben wir keine Lust und so \u00e4ndern wir kurzerhand unsere Route und nehmen die Abfahrt nach Corpus Christi. Die Stra\u00dfe f\u00fchrt parallel zur Golfk\u00fcste und wir fahren noch bis Corpus Christi bzw. Padre Island durch. So haben wir schon mal einen Tag gewonnen. Direkt auf der Insel, die weitgehend Naturschutzgebiet ist, gibt es ein recht neues und nobles Best Western, in dem wir f\u00fcr 3 N\u00e4chte (246,69 $) eingecheckt haben. So sind wir direkt am Meer und haben es nicht so weit bis zum &#8222;Padre Island National Seashore&#8220;. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Auf unserem Weg bis Corpus Christi sehen wir sogar noch jede Menge V\u00f6gel und sogar 2 Hirsche und 4 Wildschweine stehen an einem &#8211; privaten &#8211; Wasserloch. Echter Wildlife am Highway. Au\u00dferdem gibt es auf dem Weg parallel zur K\u00fcste jede Menge Obstst\u00e4nde mit regional angebautem Obst. Hier kaufen wir Saftorangen &#8211; gleich im Sack und superpreiswert (5 kg f\u00fcr 5 $). Das w\u00e4re was f\u00fcr zu Hause und zuckers\u00fc\u00df sind die Orangen auch noch.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Donnerstag, 28.10.2004 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 Padre Island &#8211; Seashore Nationalpark<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Heute wird &#8222;gebaumelt&#8220;. Wir fahren bis zum Nationalpark auf der Insel und treffen auf allerhand Seev\u00f6gel. Uwe bekommt also auch noch seine V\u00f6gel, die sonst unterwegs ja meist auf meiner Seite sitzen und schon akrobatische Faltleistungen von Armen und Beinen verlangen, damit man &#8211; auf den Bohnensack aufgest\u00fctzt &#8211; aus dem Autofenster &#8211; noch einigerma\u00dfen (hoffentlich) verwacklungsfrei fotografieren kann.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Es ist superhei\u00df (35 \u00b0C) und so sind wir froh, dass in der N\u00e4he des Visitor Centers \u00fcberdachte Picknickpl\u00e4tze am Strand sind, unter die wir uns verkriechen k\u00f6nnen. Zu viel Sonne ist einfach nix mehr f\u00fcr uns. Mit ein wenig Wind l\u00e4sst es sich dann aushalten und es herrscht eine g\u00f6ttliche Ruhe, denn es sind kaum Menschen unterwegs. Also so richtig erholsam. Der Sand hier ist so fein, dass er regelrecht am K\u00f6rper kleben bleibt. So dusche ich den doch gleich noch am Strand schnell weg. Schei&#8230; nur, dass die Wasserh\u00e4hne mal wieder andersherum zu drehen sind und dank einer zus\u00e4tzlich heftigen Windb\u00f6he bin ich von oben bis unten patschna\u00df. Selbst die M\u00fctze hat es erwischt. Aber immerhin sind meine Hosentaschen wasserdicht und mein Taschentuch ist trocken geblieben. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">So gegen 16:00 Uhr treten wir &#8211; leicht angekohlt trotz Sonnenschutz &#8211; die Heimfahrt an. Nach dem Duschen ist Futtersuche angesagt und am Meer kommt nat\u00fcrlich nur Fisch in Frage. Wir werden in unmittelbarer Nachbarschaft f\u00fcndig. Das Essen ist gut, aber ziemlich teuer. Die Zeit reicht uns dann gerade noch f\u00fcr einen h\u00fcbschen Sonnenuntergang. Um 7:00 Uhr wird es dunkel.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Freitag, 29.10.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Padre Island<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Nach der unertr\u00e4glichen Hitze und Schw\u00fcle gestern ist es heute morgen um 9:00 Uhr schon wieder so hei\u00df. Wir wechseln unsere Taktik und beschlie\u00dfen, morgens und abends nach V\u00f6geln zu sehen und tags\u00fcber die klimatisierten Shoppingcenter zu durchstreifen. Bei der Hitze sind mittags eh keine V\u00f6gel da &#8211; da kriegt man h\u00f6chstens einen Vogel.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Unseren Versuch, morgens das Watt vor unserer Haust\u00fcr zu durchstreifen, geben wir schnell auf. Die Sonne brennt schon zu sehr. Also dann eben ein Streifzug durch die wunderbar klimatisierten Shoppping-Malls. Und wir staunen, was es da so alles gibt. Besonders fesselt uns der Outdoor-Laden, der nun wirklich alles hat, was f\u00fcr eine gute Tarnung n\u00f6tig ist. So getarnt durch`s Taubergie\u00dfen und wir stehen am n\u00e4chsten Tag in der Zeitung!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Wir beschlie\u00dfen, noch bis Corpus Christi Downtown zu fahren und finden direkt am Hafen ganz malerisch gelegen wieder Joe`s Fish + Shrimps-Restaurant. Klasse, die haben uns schon in Galveston so lecker bekocht und es ist gerade die richtige Zeit, um etwas ordentliches zu sich zu nehmen. So st\u00e4rken wir uns mit einer gro\u00dfen Portion Fisch und Shrimps, trinken eine Margarita dazu und genie\u00dfen die herrliche Sicht auf`s Meer. Besondere Showeinlagen liefert uns ein Glanzstar, der flei\u00dfig vom Nachbartisch Zuckert\u00fctchen klaut. Als die alle sind, nimmt er dann auch den S\u00fc\u00dfstoff mit und es ist unglaublich, wie geschickt er mit den T\u00fctchen umzugehen vermag. Ja, man sollte nicht ohne Foto aus dem Haus gehen!!!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Nach dieser kurzen Stippvisite in Downtown fahren wir dann noch in Richtung Padre Island National Seashore und die Zeit reichte gerade noch f\u00fcr einen Strandspaziergang bei (endlich) frischer Brise. Viel Spa\u00df machen uns die unendlich vielen Krebse, die Richtung Wasser marschieren, um sich ihr Abendessen zu besorgen.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Samstag, 30.10.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Padre Island &#8211; Port Aransas &#8211; Mustang Island &#8211; Housten<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Heute ist es sogar etwas weniger hei\u00df als gestern. Wir brechen so gegen 9:30 Uhr auf und wollen auf dem R\u00fcckweg nach Housten noch im &#8222;Aransas National Wildlife Refuge&#8220; vorbei. Der Weg bis Aransas ist nicht weit und es ist heute an Halloween unterwegs wenig los. Um auf die Mustang Islands zu kommen, wo angeblich so viele V\u00f6gel sind, ist F\u00e4hre fahren angesagt. Die ist umsonst und auf der kurzen \u00dcberfahrt sehe ich sogar Delphine. Nachdem wir im Hafenbecken eine Weile dem munteren Treiben der Delphine zugeschaut haben, fahren wir weiter zum &#8222;Birding Center&#8220;. Immerhin werden uns dort Kolibris in Aussicht gestellt. Allerdings schon beim Aussteigen wird klar, dass hier nicht viel zu erwarten ist. Es stinkt wie die Pest! Klar, nebenan ist die Kl\u00e4ranlage der Insel. Kolibris kriegen hier einen genetischen Riechdefekt! &#8211; Aber die sindn sowieso schon alle l\u00e4ngst ausgewandert, denn wie sollen die hier Blumen riechen??? Vom herrlichen Gr\u00fcn des Sees mal abgesehen, gibt es hier nicht wirklich viel zu sehen und der vermeintlich hier lebende Alligator hat wohl gerade seine Gro\u00dfmutter besucht &#8211; wir haben ihn jedenfalls trotz der hohen Aussichtsstelle nicht gesehen. Dagegen k\u00f6nnen wir in weiter weiter Ferne wenigstens einen Kingfisher und 2 rosa L\u00f6ffler beobachten und im Schilf sitzt immerhin eine (kleine) Schildkr\u00f6te &#8211; Lohnte den Aufwand aber nicht wirklich &#8211; also wieder zur\u00fcck mit der F\u00e4hre. Unterwegs decken wir uns noch mit frischen Obstvorr\u00e4ten ein. Die Orangen sind wirklich supers\u00fc\u00df und saftig und ein wahrer Genu\u00df. Nur gut, dass wir die Saftpresse dabei haben.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Am &#8222;Aransas National Wildlife Refuge&#8220; fahren wir aber dann doch vorbei, denn der gro\u00dfe Bogen, den wir h\u00e4tten fahren m\u00fcssen, um in das Gebiet zu kommen, ist uns dann doch zu weit. Auf eine Bootsfahrt (nur vom Boot aus scheint man \u00fcberhaupt etwas zu sehen) haben wir keine Lust mehr und so fahren wir auf direktem Weg Richtung Housten. Trotz hohem Verkehrsaufkommen &#8211; je n\u00e4her man der Stadt kommt &#8211; l\u00e4uft es reibungslos und entspannt. und direkt am Hw. 59 sehen wir ein Studio 6, das einen ganz brauchbaren Eindruck macht. Diese Studio 6 haben gr\u00f6ssere Zimmer mit K\u00fcchenzeile, K\u00fchlschrank und Kaffeemaschine und bieten interessante Wochenpreise (278,88 $\/Woche) an. Eigentlich wollen wir aber n\u00e4her an Downtown ran und so versuchen wir es erst einmal in einem Best Western. 80 $ pro Nacht und das auch noch bei 6 N\u00e4chten ist uns aber die N\u00e4he zur Stadt nicht wert und au\u00dferdem h\u00e4tten wir dort vermutlich vor lauter L\u00e4rm kein Auge zugemacht. Das Motel liegt im Kessel eines 3- oder 4-etagigen Highwayknotens.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Wir entscheiden uns also doch f\u00fcr Studio 6 in Sugarland, k\u00f6nnen uns selbst ein vern\u00fcnftiges Fr\u00fchst\u00fcck machen, haben einen gro\u00dfen K\u00fchlschrank und k\u00f6nnten (rein theoretisch) sogar kochen. Gut, daf\u00fcr wird nur 1 x die Woche geputzt.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Sonntag, 31.10.2004 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 Housten<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Zuerst &#8211; und das heute am Sonntag &#8211; besuchen wir die &#8222;Galleria&#8220; &#8211; von der wir schon einiges geh\u00f6rt und gelesen haben. Sonntags morgens um 9:00 Uhr ist auf dem Hw. 59 noch nicht viel los und auch in die Stadt (Westheimer Road entlang) ist kaum Verkehr. (Klar, wir hatten nicht an die Umstellung auf Winterzeit gedacht und waren dadurch viel zu fr\u00fch! Da schenken die uns eine Extrastunde, und wir nehmen es noch nicht mal zur Kenntnis!)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">In der Galleria &#8211; die alles, was wir bis dahin gesehen haben, in den Schatten stellt, drehen wir erst einmal eine &#8222;Orientierungsrunde&#8220; und m\u00fcssen uns noch bis 10:00 Uhr gedulden, bis die Gesch\u00e4fte \u00f6ffnen. Inzwischen wird die Mall flei\u00dfig von Walkern genutzt. Die Mall ist einfach geil und all meine Lieblingsl\u00e4den sind auch vertreten. Im Untergeschoss der Mall ist auch f\u00fcr die leiblichen Freuden gesorgt und man kann sich nach Herzenslust mit Kalorien zubomben. Mitten in der Mall gibt es dann noch eine Kunsteisbahn &#8211; und die lockt mich ganz sch\u00f6n. \u00dcberhaupt ist das Ganze hier Versuchung pur &#8211; f\u00fcr die Kreditkarte und f\u00fcr Leib und Seele!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Mein armer Mann hat von diesem Tag ganz platte F\u00fcsschen und ratfatz neue Levis. Noch kann ich den h\u00fcbschen Schuhchen von Stuart Weitzman widerstehen, aber wie lange wird mir das noch gelingen???<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Leider haben wir die Mall heute nicht ganz geschafft. Immerhin schlie\u00dfen die Gesch\u00e4fte heute schon um 18:00 Uhr und wir m\u00fcssen hier noch einmal herkommen. Das verschafft mir Zeit, zu \u00fcberdenken, was ich sonst noch so gebrauchen k\u00f6nnte.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Montag, 01.11.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Housten<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Es regnet heute in Str\u00f6men und wir entschlie\u00dfen uns, ins Outlet Katy Mills nach Katy zu fahren. Das ist zwar ein ganzes St\u00fcck gen Westen (20 Meilen), aber bei dem Wetter kann man sonst ohnehin nicht viel anstellen und dort gibt es das gr\u00f6\u00dfte Outlet-Center. In Katy Mills begeistert uns sofort der riesige Outdoor-Laden, der echt keine Tarnw\u00fcnsche offen l\u00e4sst. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Man k\u00f6nnte sich als Blatt verkleiden und je nach Jahreszeit perfekt getarnt durch die Pampa laufen. Problemlos k\u00f6nnen wir hier den ganzen Tag verbringen, haben viel Spa\u00df und auch die anderen unz\u00e4hligen Gesch\u00e4fte (300??) sind durchaus interessant.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Gegen Abend &#8222;arbeiten&#8220; wir dann noch den Rest der &#8222;Galleria&#8220; ab, die ja heute bis 21:00 Uhr ge\u00f6ffnet hat und geniessen unser Abendessen im Wok-Imbiss.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Dienstag, 02.11.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Housten<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Heute steht aber nun endlich mal Kultur auf dem Plan. Daf\u00fcr ist Housten schlie\u00dflich auch bekannt. Es regnet noch immer und so bietet sich ein Museumstag an. Im Museums-District inspizieren wir im Vorbeifahren die Byzantinische Kirche, die heute geschlossen hat und steuern die Rothko-Chapel an, die mich &#8211; nach dem was ich gelesen habe &#8211; am meisten neugierig macht. Dieses &#8222;optische Omn&#8220; ist wirklich mit (verkl\u00e4rtem) K\u00fcnstlerblick zu betrachten. N\u00fcchterne Kunstbanausen wie wir sehen da nur kahle graue Betonw\u00e4nde mit dunkel gestrichenen Bildern an den W\u00e4nden. Dass Herr Menil \u00e4u\u00dferst tr\u00fcbsinnig und hoch depressiv gewesen sein muss, das sehen wir auf einen Blick und sp\u00e4testens, wenn er seine Bilder selbst betrachten musste, blieb ihm eigentlich nur der Freitod. Seine Menil-Collektion in Form einer Ausstellung haben wir uns dann erspart &#8211; das Wetter war tr\u00fcb sinnig genug. (Sorry Herr Menil und alle Kunstfreunde: \u00dcber nichts l\u00e4sst sich mehr streiten als \u00fcber Kunst!)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Schon interessanter fanden wir das Museum of Fine Arts. Eine Ausstellung zeigt die umfangreichen Arbeiten von George Catlin and His Indian Gallery, der 1937 bis 1945 die Indianerst\u00e4mme bereist und portr\u00e4tiert hat. Eine weitere Ausstellung zeigt einen Auszug aus der Schmuckkollektion von Cartier und wird bewacht wie ein Hochsicherheitstrakt. Und sogar einen Rembrandt kann das Museum aufweisen. Das Geb\u00e4ude selbst ist insofern interessant gestaltet, dass es zwei v\u00f6llig gegens\u00e4tzliche Au\u00dfenfassaden hat. Eine Seite ist barock und die andere mit moderner Glasfassade. Au\u00dferdem ist das Geb\u00e4ude zweigeteilt und setzt sich auf der anderen Stra\u00dfenseite fort. Die \u00dcberquerung der Stra\u00dfe erfolgt unterirdisch und ist als Lichtkanal gestaltet, der seine Farbe von Zeit zu Zeit wechselt. Insgesamt eine interessante Optik &#8211; mal lila, mal blau.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Auch heute haben wir wieder platte F\u00fc\u00dfe vom vielen Laufen &#8211; aber diesmal wenigstens sch\u00f6ngeistig!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Am Abend haben wir dann noch ein mal ein Date in der &#8222;Galleria&#8220; mit der Shopinhaberin von Stuart Weitzman. Diesmal wechseln &#8222;Stuart Weitzmans&#8220; ihren Besitzer. (Ich bin eben doch nur eine Frau, auch wenn das unter dem Tarnnetz oder b\u00e4uchlings im Dreck nicht immer gleich offenkundig wird.)<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Mittwoch, 03.11.2004 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 Housten<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Heute, das Wetter ist noch nicht wieder so ganz nach unserem Geschmack, nehmen wir uns in Downtown das Tunnelsystem vor. Immerhin hat dieses weltgr\u00f6\u00dfte vollklimatisierte unterirdische Fu\u00dfg\u00e4nger-Tunnelsystem von mehr als 7 Meilen mehr als 100 Restaurants und es gibt einen Skywalk, bei dem man weder in den Regen noch auf die Stra\u00dfe muss. Irgendwie erinnern die mich hier an die Lemminge oder diese Nacktmulche, die nur unterirdisch leben. Mittags herrscht hier ein reges Treiben und die Restaurants sind alle voll. Arbeiten die hier auch was oder leben die nur??<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Interessant ist es aber schon und Downtown selbst hat echt geile Geb\u00e4ude. Ein Hochhaus ist architektonisch interessanter als das andere und bietet eine sch\u00f6ne Skyline.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Vom Leben unter Tage haben wir dann aber doch genug und so fahren wir noch in das Housten Museum of Natural Sciene. Dort gibt es auch ein Schmetterlingscenter (Cockrell Butterfly Center) und das wollen wir uns genauer ansehen. Mehr als 2000 Flatterm\u00e4nner in den sch\u00f6nsten Farben leben in diesem tropischen Gew\u00e4chshaus. Wir verbringen viel Zeit damit, wenigstens einige zu betrachten und zu fotografieren und irgendwann am Nachmittag kommt sogar die Sonne wieder heraus. Also nutzen wir diese Sonne, um in Downtown noch einige der architektonischen Meisterleistungen zu fotografieren. Viel Zeit bleibt uns schlie\u00dflich nicht mehr. Interessant ist die absolut unterschiedliche Architektur und mittendrin findet man neben hochmodernen Wolkenkratzern wieder h\u00fcbsche Artdeko-Elemente oder spanische Baustile.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Abends besuchen wir noch schnell das Rice-Village-Center, (was nicht umwerfend ist) und das Highland Village Shopping Center. Ja, das ist echt die Nobelmeile. Es gibt edle Gesch\u00e4fte, lecker Pfefferminzschokolade und viele bunte Lichter, die schon aus den Gesch\u00e4ften kleine Kunstwerke machen.<\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Donnerstag, 04.11.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Housten<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Heute morgen g\u00f6nnen wir uns noch einmal ein echt amerikanisches Fr\u00fchst\u00fcck und statten noch schnell der Mall in Sugarland (gegen\u00fcber) eine Stippvisite ab.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Eigentlich haben wir Housten (als nicht so kunstbegeisterte Durchschnittsb\u00fcrger) weitgehend erobert und so entscheiden wir uns f\u00fcr einen ruhigen Tag im Hermann-Park, der ebenfalls im Museums-District liegt. Vom Japanischen Garten, der von Ken Nakajima, dem weltber\u00fchmten Gartenarchitekten, gestaltet wurde, hatten wir uns etwas mehr erhofft aber der Hermann-Park selbst ist ganz h\u00fcbsch. Inzwischen ist das Wetter ist wieder richtig sch\u00f6n und so entspannen wir vor dem Kofferpacken noch etwas.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Das Gewicht unserer beiden Koffer bereitet uns ein wenig Kopfschmerz, denn trotz der vielen Dinge, die wir hier entsorgen, sind sie schwerer als auf dem Hinflug. Keine Ahnung, woran das liegt!!!?? Nach dem x-ten Umpacken sind wir einigerma\u00dfen zufrieden mit dem Ergebnis und sogar der White Sand darf mit. <\/span><\/p>\n<hr style=\"height: 1px; width: 30%;\" size=\"1\" width=\"30%\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\"><em><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Freitag, 05.11.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Housten &#8211; Frankfurt<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Aufstehen um 6:00 Uhr und 7:30 Uhr Abfahrt zum Flughafen und Alamo. Die Abgabe des Mietwagens geht schnell und reibungslos und wir k\u00f6nnen fr\u00fchzeitig einchecken. Unsere Koffer sind beide mit 75 Pfund (32,xx kg) noch im zul\u00e4ssigen Limit und wir bekommen die letzten Sitzpl\u00e4tze &#8211; getrennt. Wie das, stehen die anderen?? Die Maschine ist wieder \u00fcberbucht und in Charlotte wird jedem Fluggast, der erst am n\u00e4chsten Tag fliegt, eine Entsch\u00e4digung von 400 $ cash oder 600 $-Travel-Voucher angeboten. Wir denken ernsthaft \u00fcber dieses Angebot nach, aber dann wird uns die Zeit nat\u00fcrlich sehr knapp, wenn wir erst am Sonntag ankommen. Schlie\u00dflich m\u00fcssen wir am Montag wieder auf Arbeit antreten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">Der Flug bis Charlotte ist ohne jeden Komfort und das Essen muss mal wieder mit 5 $ bezahlt werden. Daf\u00fcr gelingt es uns in Charlotte, unsere getrennten Sitzpl\u00e4tze in 2 Pl\u00e4tze in der letzten Reihe (35) zu tauschen. Dieser Platz ist zwar lauter, daf\u00fcr aber r\u00fcckenfrei mit Schuhabstellplatz und k\u00fcrzestem Weg zur Toilette &#8211; er hat etwas!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">In Frankfurt kommen wir p\u00fcnktlich an. Unsere erste Begegnung mit der Innung deutscher Taxifahrer verschweige ich besser. Willkommen in der Servicew\u00fcste Deutschland!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 16px;\">6061 Kilometer haben wir zur\u00fcckgelegt in den letzten 4 Wochen und abgesehen von dem Problem mit dem platten Reifen am ersten Tag lief alles reibungslos. Wir haben Texas und New Mexiko bereist, das Bergland, die W\u00fcste und die K\u00fcste von Texas kennen gelernt, trotz zeitweisem Regen ziemlich viel Gl\u00fcck mit dem Wetter gehabt und wirklich viel vom Land gesehen. Nun bleibt noch die gro\u00dfe Neugier auf das Ergebnis unserer 54 Dia- und 10 Papierfilme und die Erinnerung an eine sch\u00f6ne und spannende Zeit.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Texas &#8211; New Mexiko &#8211; Arizona vom 12.Oktober bis 5. November 2004 &nbsp; Dienstag, 12.10.2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Frankfurt &#8211; Charlotte &#8211; Housten Endlich um 11:00 Uhr nach mehreren Sicherheitschecks starten wir mit US Airways ab Frankfurt in Richtung Charlotte. Um 13:55 Uhr Ortszeit stehen wir in Charlotte auf dem Flughafen und schon wieder beim Sicherheitscheck, nachdem uns <a href='http:\/\/foto-passion.com\/?page_id=3932' class='excerpt-more'>[&#8230;]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":564,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"no-sidebars.php","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v16.2 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<meta name=\"description\" content=\"Reisebericht Texas 2004\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"http:\/\/foto-passion.com\/?page_id=3932\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\">\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"52\u00a0Minuten\">\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"http:\/\/foto-passion.com\/#website\",\"url\":\"http:\/\/foto-passion.com\/\",\"name\":\"foto-passion\",\"description\":\"Natur- und Landschaftsfotografie\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":\"http:\/\/foto-passion.com\/?s={search_term_string}\",\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"http:\/\/foto-passion.com\/?page_id=3932#webpage\",\"url\":\"http:\/\/foto-passion.com\/?page_id=3932\",\"name\":\"Reisebericht Texas 2004\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"http:\/\/foto-passion.com\/#website\"},\"datePublished\":\"2012-05-11T11:27:59+00:00\",\"dateModified\":\"2012-05-11T12:01:02+00:00\",\"description\":\"Reisebericht Texas 2004\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"http:\/\/foto-passion.com\/?page_id=3932#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"http:\/\/foto-passion.com\/?page_id=3932\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"http:\/\/foto-passion.com\/?page_id=3932#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"item\":{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"http:\/\/foto-passion.com\/?page_id=564\",\"url\":\"http:\/\/foto-passion.com\/?page_id=564\",\"name\":\"Reiseberichte\"}},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"item\":{\"@id\":\"http:\/\/foto-passion.com\/?page_id=3932#webpage\"}}]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/foto-passion.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3932"}],"collection":[{"href":"http:\/\/foto-passion.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/foto-passion.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/foto-passion.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/foto-passion.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3932"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/foto-passion.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3932\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/foto-passion.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/564"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/foto-passion.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3932"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}